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Nachlese

Sonntag, 21. Mai 2017

Kassel:Besuch der Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe
und der Grimmwelt

Liebe Freunde des Kulturkreises, liebe Mitreisende,

hier präsentieren wir eine Rückschau auf unsere Fahrt nach Kassel am 21.5.2017:

Morgens um 7.00 Uhr ging es los. Ein Frühstücksbrötchen zur ersten Pause war eine willkommene Unterbrechung.
Um 10.30 begann die Führung in der „Grimmwelt“ – eine echte Überraschung. Hätten Sie nicht auch mit Märchenbildern gerechnet? Mitnichten! Das Leben der Brüder Grimm und ihr Schaffen für die deutsche Hochsprache (die es damals einheitlich noch nicht gab) waren das Hauptthema. Die Grimm-Brothers hatten den landesfürstlichen Auftrag, ein deutsches Wörterbuch zu entwickeln. Hätten Sie sich vorstellen können, dass bis zur Fertigstellung in den 1930ßiger Jahren über 100 Jahre daran gearbeitet wurde?
Das Mittagessen in den Herkulesterrassen war gut organisiert und lecker. So gestärkt begann dann der mühevolle Abstieg in den Schlosspark entlang der Kaskaden über 500 Stufen. Unten angekommen zitterten fast allen die Knie. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Und das, obwohl die oberen Kaskaden nicht in Betrieb waren. Der Fürst von Kassel hat sich hier Anfang des 17. Jahrhunderts in Konkurrenz zu Versailles ein eindrucksvolles Denkmal gebaut. Schon die über 30 Meter hoch schießende Schlussfontäne toppt jeden Springbrunnen des Sonnenkönigs!! Welch ein Ehrgeiz – der aber nur von Erfolg gekrönt war, weil das Gelände hier in Kassel so steil abfällt und einen hohen Wasserdruck ermöglichte.
Neue Kräfte konnten wir in der „Alten Wache“ bei Kaffee und Kuchen sammeln.
Pünktlich um 17.00 Uhr bestiegen wir den Bus und genossen auf der Rückfahrt den wunderbaren sonnigen Spätnachmittag – das sommerliche Wetter hat nämlich dazu beigetragen, den Tag so angenehm zu gestalten.

25. Juni 2016

Besuch unserer Nachbarstadt Haltern

Nach Haltern am See führte der Ausflug des Kulturkreises Oer-Erkenschwick, Samstag den 25. Juni 2016. Trotz des Dauerregens verbrachten die Teilnehmer/innen einen informativen und abwechslungsreichen Tag.

Kurz vor seiner ehrenhaften Entlassung bestand noch einmal die Gelegenheit M. Crassus Fenestela, den Angehörigen der 19. Legion, in voller Rüstung anzutreffen. Er berichtete über sein Leben als Soldat und im Lager Haltern.

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Auch schilderte er die Vorzügen der römischen Berufsarmee und versuchte die Rüstung eines verstorbenen Freundes gewinnbringend zu verkaufen.

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Die Fahrt mit der „Möwe“ auf dem Halterner Stausee gestaltet sich als Erlebnis nach dem Motto: Wasser von unten und Wasser von oben. Leider konnten wir uns nur im Unterdeck aufhalten und durch die beschlagenen Scheiben nicht viel von der schönen Umgebung sehen.

Dafür schmeckte das Mittagsessen im „Seehof“ vorzüglich. Nach Rücksprache mit den Anwesenden und der Stadtführerin begann unser Rundgang durch die Innenstadt eine Stunde früher. Vom Siebenteufels-Turm ging es über die alte Stadtmauer zum Merschtor und der Brunnenskulptur, die hier von dem benachbarten Geldinstitut als Geschenk anlässlich des 700. Stadtgeburtstages im Jahre 1989 errichtete wurde. Das Alte Rathaus wurde im Renaissancestil erbaut und zeigt im Giebel Halterns Stadtwappen. Während des Krieges fast völlig zerstört, wurde es in vereinfachter Form wieder aufgebaut und beherbergt heute das Standsamt und die Touristeninformation. Der Marktbrunnen erinnert an die alte Schwengelpumpe, die bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Wasserversorgung diente. Die St. Sixtus-Kirche, Halterns Hauptkirche, wurde 1877 im neugotischen Stil errichtet und beherbergt bedeutende historische Werke. Aus dem 16. Jahrhundert stammt der eindrucksvolle Antwerpener Schnitzaltar und das nach einem Hochwasser gefundene sagenumwobene Gabelkruzifix aus dem frühen 14. Jahrhundert, das noch heute bei Prozessionen und besonderen Anlässen im Kirchenraum benutzt wird. Das Rekumer Tor war eines der vier alten Tore der Stadtbefestigung. Im 17. Jahrhundert wurden hier einmal jährlich „Holzgerichte“ abgehalten. Der Gänsemarkt ist ein idyllisches Fleckchen, an dem seit mehreren Jahren im November der Gänsemarkt stattfindet. Das älteste erhaltene Ackerbürgerhaus befindet sich ebenfalls hier, der Fachwerkbau stammt aus dem Jahre 1611. Frau Jeffré, unsere historisch sehr bewanderte Stadtführerin, brachte uns danach zu unserem Ausgangspunkt zurück.

(Marita Aulke)

Samstag, 21. Mai 2016

Am 21. Mai waren wir unterwegs zum Schloss Anholt in Isselburg und nach Kalkar. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir das über 800 Jahre alte Wasserschloss, das sich seit über 300 Jahren im Besitz der Fürstenfamilie zu Salm befindet und von ihnen zu einem Kleinod ausgebaut wurde. Für Besucher zugänglich sind heute bei Führungen die Bibliothek, der Rittersaal, der Speisesaal, die Schlossküche und die größte deutsche in Privatbesitz befindliche Gemäldesammlung. In einem Seitenflügel des Schlosses konnten wir einen Mittagsimbiss im Restaurant genießen- sowohl kulinarisch ein Erlebnis, als auch optisch ein Vergnügen. Das Restaurant wurde nämlich über dem Burggraben errichtet. Durch die großen Panoramafenster hatten wir während des Essens einen wunderbaren Blick auf den Park. Durch diesen spazierten wir nach dem Essen und durchwanderten einen Teil des Landschaftsparks mit integriertem Labyrinth. Der Barockgarten zwischen Wassergraben und Burg rundete den Rundgang ab. Für Einkäufe steht ein Burgladen zur Verfügung. In Kalkar führte uns ein launiger Stadtführer durch die Altstadt und in die berühmte Nicolaikirche mit neun berühmten Schnitzaltären. Gesättigt mit Kunst, Geschichte und einem leckeren Eis zum Abschluss traten wir die Rückfahrt an, immer noch erstaunt darüber, welche Schätze sich in unserer Nähe befinden.
(Gisela Klöcker)

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Samstag, 30. Januar 2016

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Am 30. Januar machten sich 36 Kunstfreunde auf zur Kunsthalle Bonn. Dort war die Ausstellung „Japans Liebe zum Impressionismus“ zu sehen. Die ausgezeichneten Führungen begeisterten die Kulturvereinsreisenden. Es wurden ihnen japanische Gemälde in impressionistischer Manier und in Europa erstmals zu sehende Bilder europäischer Impressionisten nahegebracht. Auch die Geschichte der gegenseitigen Befruchtung -japanische Künstler studierten in Europa die Impressionisten und europäische Künstler beschäftigten sich mit japanischen Malstilen, hier vor allem Tuschzeichnungen und Farbholzschnitte – wurde erklärt. Dass in Japan viele besondere museale Zentren bestehen, die europäische Impressionisten ausstellen, war für alle Besucher eine Überraschung. Die Konkurrenz unter diesen Zentren ist so groß, dass in Japan eine Ausstellung aus verschiedenen Museen nicht denkbar wäre. Dafür kam Bonn in den Genuss und die Besucher aus Oer-Erkenschwick und Recklinghausen. Wegen des Dauerregens wurde aus der geplanten Stadtführung eine Stadtrundfahrt, die interessante und amüsante Fakten der alten Bundeshauptstadt enthüllte. Kunst- und informationsgesättigt erreichten alle Reisenden gegen 18.00 Uhr heimatliche Gefilde.

Dienstag, 21. August 2012

Dienstag ging der Kulturkreis auf eine Tagesreise durch das westliche Ruhrgebiet. Eine etwas gewagte Idee, dass zeigten uns die verzögerten und nur langsam eingehenden Vorbestellungen.

Schließlich war doch eine Gruppe von 32 Interessierten um Marlies Gabriel und einem exzellenten Kenner des Ruhrgebiets unterwegs. Zuerst ging es auf das Tetraeder in Bottrop. Wie so oft bei warmen und vermeidlich schönem Wetter, gab es viel Dunst und unsere Weitsicht war ein wenig eingeschränkt. Das imposante Kunstwerk auf der Bergehalde, das jeder Autobahnfahrer sieht, ist aus der Nähe betrachtet, beim Aufstieg sicher eine Herausforderung. Wir konnten dies nicht ausprobieren, da das Tetraeder zur Zeit wegen Reparaturen gesperrt ist. Die Gruppe begnügte sich zufrieden mit einem eingeschränkten Blick über das Ruhrgebiet.

Weiter ging es durch eine unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Bergarbeitersiedlung in Welheim. Hier zeigten Firmenchefs ihre soziale Einstellung, konnten gleichzeitig aber auch das Privatleben ihrer Mitarbeiter unter Kontrolle halten. Wenn ich jetzt sage, wir fuhren weiter zum Duisburger Industriepark Nord, dann stimmt das zwar einerseits, andererseits erhielten wir währenddessen und eigentlich ganztägig eine Geschichtsstunde zur Industrialisierung und wieder Renaturierung der selben Flächen aus dem 19./ 20. und 21. Jahrhundert. Aber ganz ehrlich, kein Geschichtslehrer hätte uns so lange an seinem Mund festgehalten und hätte uns so begeistern können.

Landschaftspark Duisburg Nord

Zur Mittagszeit trafen wir am Baldeneysee ein. Ein in den dreißiger Jahren angelegter See, der der Trinkwasserversorgung dient und gleichzeitig einen hohen Freizeitwert hat. Hier machten wir eine kurze Mittagspause, konnten hervorragend essen und waren so für den Nachmittag und der Geschichte der Familie Krupp gestärkt. Auf ging es zu Villa Hügel.  Unterwegs lernten wir schon einen Teil der Familie Krupp kennen, weiter ging es auf einem Spaziergang rund um das „Einfamilienhaus“ mit 269 Zimmern und Gästehaus im Garten.

Über die Gartenstadt auf der Margarethenhöhe ging es weiter zur ehemaligen Zeche „Zollverein“.

Lohnhalle Arenberg-Fortsetzung, Bottrop

 Auch die Folgen der Bergbaukultur wurden uns deutlich sichtbar an vielen Häusern, die unter der Bergsenkung besonders gelitten hatten. Mit vielen Eindrücken und aufgearbeiteten Geschichtskenntnissen im Gepäck trafen wir gegen 20.00 Uhr wieder in Oer-Erkenschwick ein. Alle Mitreisenden waren sich einig es war ein tolles Erlebnis und wir wollen auch das östliche Ruhrgebiet auf diese Weise kennen lernen.

Alle Fotos B. Gabriel

22. August 2012                                                              Marlies Gabriel

 

 Samstag, 23. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2012

 Fahrt nach Bremen und Worpswede

Pünktlich um 7.00 Uhr startete der Bus von Oer-Erkenschwick, mit einem Zwischenstopp in Recklinghausen, wo die letzten Mitreisenden aufgenommen wurden, nach Bremen.  Hier angekommen stieg unsere Stadtführerin zu, um uns die Stadt auf einer Rundfahrt zu zeigen. Wir sahen u.a. Stadtviertel mit den typisch Bremer Häusern, fuhren durch das Universitäts- viertel mit dem Fallturm als Wahrzeichen sowie zum Hafengebiet, das völlig umgestaltet wird, da die großen Hochseeschiffe hier nicht mehr anlegen können.

Nach der Stadtrundfahrt wurde eine Mittagspause eingelegt, die von den Teilnehmern u. a. zur Besichtigung des Domes, der Bleikammer, anderer Sehenswürdigkeiten der Stadt oder zum Mittagessen genutzt wurde. Nach der Mittagspause trafen wir unsere Führerin vor dem alten Rathaus wieder, wo sie uns über die Geschichte der Stadt informierte. Danach ging es durch die Böttchergasse zum nahegelegenen Schnoor-Viertel mit seinen verwinkelten Gässchen.

Nach der Stadtführung fuhren wir zum Überseemuseum und bewunderten die vielfältigen Exponate, die aus allen Winkeln der Erde zusammengetragen waren und uns von einer kundigen Museumsführerin erklärt wurden. Am Abend wartete im Ratskeller in einem gediegenen, holzgetäfelten separaten Raum ein ausgezeichnetes, reichhaltiges Buffet auf uns.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück weiter zum nahegelegenen Künstlerdorf Worpswede. Als Erstes stand eine Orts- und Kunstführung auf dem Programm, die wegen des starken Regens etwas verkürzt wurde. Das anschließende Mittagessen nahmen wir im Restaurant „Worpsweder Bahnhof“ ein. Die angebotenen Tellergerichte waren vielfältig und von ausgezeichneter Qualität.

Trotz des widrigen Wetters ging es dann zur Torfkahnfahrt. Die an die einzelnen Mitfahrer verteilten Regenhäute ließen uns die Fahrt halbwegs trocken überstehen. Das schlechte Wetter tat aber der guten Laune keinen Abbruch.

Nach Ende der Kahnfahrt traten wir die Heimreise an und alle Mitgereisten waren sich einig, ein wunderschönes, abwechslungsreiches und äußerst harmonisches Wochenende erlebt zu haben.

Ute Franken

 Freitag, 09. März 2012    HAARD JAZZ

 WOODHOUSE JAZZBAND

Beim dreißigsten HAARD JAZZ-Konzert stand mit der WOODHOUSE JAZZBAND aus Mühlheim und Umgebung eine der ältesten Jazzbands Deutschlands auf der Bühne des Stimbergpark-Hotels. 2013 wird sie ihr 60-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Bemerkenswert an dieser Formation ist, dass sie – selbstverständlich mit wechselnden Besetzungen – über all die Jahre aktiv war.

Die sieben Musiker wussten das Publikum schnell zu begeistern, wobei mit Wolfgang Koppitsch, Zuhörer und selbst Musiker, die Formation in der zweiten Hälfte bei einigen Stücken spontan mit Banjo bzw. Gitarre verstärkt wurde.

Leider konnte der Kulturkreis Oer-Erkenschwick e.V. als Veranstalter gerade einmal 50 Gäste zählen, ein Rückgang, der schon bei den letzten Konzerten begonnen hatte. Uns wurde klar, dass wir die Zahlen aus früheren Konzerten und den gedrängt voll besetzten Saal bei „Mutter Wehner“  nicht wieder erleben würden.

Die Zuschüsse des Vereins für die Konzerte müssen in einem überschaubaren und bezahlbaren Rahmen bleiben, was bei dieser Zuhörerzahl nicht mehr gegeben ist.

Der Vereinsvorstand hat deshalb schweren Herzens beschlossen die Jazzreihe mit diesem wunderbaren letzten Konzert zu beenden.  Die Stimberg-Zeitung berichtete …

 

 Samstag, 28. Januar 2012, 19.30 Uhr 

 RÜCKBLICK VORWÄRTS

 Szenische Lesung mit dem Literatur-Trio „LITRIO“

Kurt Tucholsky: Im Spiegel der Deutschen Geschichte

Weit über 50 Gäste genossen die Veranstaltung im gut gefüllten Saal des „Alten Gasthaus“ an der Stimbergstraße. Hier der Bericht der Stimberg-Zeitung, den wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion anhängen dürfen.  Lesen Sie hier …

 

Besichtigung des Bergwerkmuseums Oer-Erkenschwick und Lesung

Am 18. November trafen sich 30 Interessierte im Bergwerkmuseum. Ein Mitglied des Museumsteams führte die Gruppe durch das Museum, gab Sacherklärungen und aus dem Leben unter Tage.

Zurückgekehrt ans Tages- bzw, Raumlicht der Steigerhütte konnten sich die Besucher mit Mett- und Wurstbrötchen stärken. Auch Räuchermettwurst und Frikadellen standen bereit, schließlich sollte der Imbiss bergmannsgerecht sein, und die mussten bei ihrer schweren körperlichen Arbeit deftig essen. Dazu gehörte natürlich ein herzhaftes Bier. 

Die anschließende Lesung hatte zwei Themenbereiche: Sagen aus dem Ruhrgebiet und  moderne Texte über Kumpels von Frau Glaser, die diese selber verfasst. So wurde hoffentlich allen Bereichen entsprochen.

Text: Gisela Klöcker

Foto: Detlef Opitz

 Normandie-Reise  10. bis 18. Sept. 2011

 Mit 33 Teilnehmern startete der Kulturkreis am frühen Morgen gen Frankreich. Die erste Station auf der Hinreise war die Kathedrale von Amiens, Frankreichs größte gotische Kirche. Die reich gegliederte Fassade mit dem imposanten Hauptportal ist ein hervorragendes Beispiel gotischer Architektur.  Weiter lesen… 
Ein liebenswerter Kommentar einer Mitreisenden in Gedichtform:  lesen Sie hier

12. März 2011 Fahrt nach Münster

zur Ausstellung der graphischen Werke Paul Klee’s
sowie
der Krimi-Tour durch Münster

Um sicher zu gehen, auch rechtzeitig in Münster anzukommen, mussten wir wegen des Lokführerstreiks kurzfristig einen Bus chartern. Pünktlich in Münster angekommen ging es mit 39 Mitreisenden zunächst zum Graphik-Museum Pablo Picasso, um uns unter fachkundiger Führung das graphische Werk von Paul Klee – das Paul-Klee-Zentrum Bern hatte rund 140 Exponate zur Verfügung gestellt – erläutern zu lassen. Wir erfuhren, dass Klee eine Vielzahl malerischer Techniken ausprobierte und dass seine Kompositionen von gegenständlichen Darstellungen bis zu poetischen Traumvisionen reichten und auch, dass er von 1921 – 1931 am Bauhaus in Weimar und Dessau lehrte. Zum Abschluss der Führung konnten wir noch einige Werke von Pablo Picasso bewundern, die von der Kunsthalle Bremen ausgeliehen waren.

Die anschließende zweistündige Pause nutzten wir zu einem Stadtbummel oder zum Verzehr von Münsterländer Spezialitäten.

Im alten Rathaus von Münster begann um 15.00 Uhr die geführte Krimi-Tour. Zu Beginn wurde uns die Geschichte der Wiedertäufer, deren sterbliche Überreste in drei Käfigen am Turm von St. Lamberti aufgehängt wurden, erzählt. Während des weiteren Rundganges erfuhren wir u. a. die Geschichte über den Rohrbach-Mord, wir lernten Details über die Entführung von Hendrik Snoek kennen, sowie über die Händel des Herrmann Löns mit der Polizei. Die Geschichte über die Ermordung eines Mannes auf der Aa – Brücke gehörte ebenso zum Programm wie die über die Ermordung des Erbmarschalls Gerhardt Morrien durch Dietrich von Galen auf dem Domplatz. Vor der Unterwasserkirche hatten wir dann einen Blick auf das Antiquariat Solbach, dem Schauplatz der ZDF-Krimiserie „Wilsberg“. Am Ende der Führung blieb uns bis zur Rückfahrt um 18.00 Uhr noch Zeit um über das Erlebte ausgiebig zu sprechen.                                                        Ute Franken

  04. 02. 2011 HAARD JAZZ

Nachdem über 12 Jahre lang die Jazzkonzerte des Kulturkreises Oer-Erkenschwick e.V. in der Traditionsgaststätte „Mutter Wehner“ mitten in der Haard stattgefunden haben, mussten die Organisatoren sich nach der Schließung des Lokals eine neue Bleibe suchen. Die Wahl fiel auf den großen Saal des Hotel-Restaurants „Stimbergpark“ am Rande der Haard.

Den ca. 100 Besuchern boten die ECHOES OF SWING mit Chris Hopkins(Saxophon), Colin T. Dawson (Trompete), Bernd Lhotzky (Piano) und Oliver Mewes am Schlagzeug keine leichte Kost. Ohrwürmer waren selten, dafür bekamen die aufmerksamen Zuhörer selten gespielte Stücke, Eigenkompositionen und sogar eine für die Band arrangierte Piano-Etude zu hören. Ein Highlight der besonderen Art war ein Piano-Duett mit Chris und Bernd mal zwei-, mal drei-, mal vierhändig.  Die Stimberg-Zeitung berichtete …

06. 11. 2010 Pettersson und Findus

Ein zweites Mal war Thomas Deutscher mit seiner Tochter Elena für Kinder zu Gast, wo sie in die Rollen der Figuren aus dem Kinderbuchfigurenklassiker „Pettersson und Findus“ schlüpften. In 2 Geschichten konnten die mehr als 50 Kinder mit ihren Eltern dem Kater „Findus“ gute Ratschläge und viele Tipps geben. Der etwas eigenartige Pettersson musste seinem kleinen Ausreißer hinterher eilen, der zum Zirkus wollte um ein berühmter Artist zu werden. In der zweiten Geschichte gingen die Beiden zum angeln und es war auch hier sehr vergnüglich anzuschauen, wie der kleine Kater mit den dicken Fischen fertig wurde.

29. 10. 2010 Absender Unbekannt

Wir erlebten Thomas Deutscher in der Rolle als Durchschnittsmann und Gärtnermeister Bernd Schmidt, der bisher mit seinem Leben und seiner Frau Liese sehr glücklich war. Doch plötzlich stellte ein Brief, dessen Absender unbekannt war, sein Leben auf den Kopf und er bekam ein starkes Bedürfnis nach Abenteuerlust, Freiheit und erotischen Erlebnissen. In dem Brief, der mit herzlichst, die Liebe unterschrieben war, wurde er aufgefordert, zum Buschwindrosen-Wäldchen zu kommen. Mit klassischer und moder-ner Lyrik im Plauderton lies der Gärtner seinen Gedanken freien Lauf, wollte dem Alltag entfliehen und stellte sich ein ganz anderes Leben mit einer ganz anderen Frau vor.

Sehr einfühlsam wurde er auf dem Klavier begleitet von Michael Mikolaschek, der auch die musikalische Leitung hatte. Mit dem Klassiker von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ ging der studierte Pianist mit ihm auf Gedankenreise und es folgte eine Mischung aus Melodien und Texten von Kästner – Cohen – van Veen – Ringelnatz – Werner – Kändler – Jürgens – Fried – Springsteen – Heine – Deter – Fleming – Roth usw. und Thomas Deutscher zeigte den Zuschauern sein vielseitiges Talent.
Als seine Frau konnten wir Eva Fels sehen, die auch Regie führte und mit der Thomas Deutscher seit 1996 als „Theaterdeufels“ auftritt.

25. 09. 2010 Stadtführung durch Recklinghausen

Am 25. September trafen sich 29 Teilnehmer neben der Gustav – Adolf – Kirche vor der steinernen Statue des letzten Viehhüters der Stadt zu einem Rundgang durch Recklinghausen. Alfons Riemenschneider, der sich als Nachtwächter verkleidet hatte, übernahm die Führung und erzählte viel Neues und Interessantes aus der Geschichte der Stadt.     Mehr lesen …

 24. 09. 2010 HAARD JAZZ

Joys of Jazz mit Peter Petrel (Gesang) und Niels Unbehagen (Piano)

Ein phantastisches Jazz-Konzert erlebten die Besucher am Freitagabend bei „Mutter Wehner“. Die „Joys“ auf ihrer Geburtstagstournee gaben alles – zusammen mit den Gästen Peter Petrel und Niels Unbehagen. 20 Jahre „Joys of Jazz“, das sind 20 Jahre Erfahrung auf der Bühne und so zeigten sich die acht Musiker locker und entspannt, machten ihre Witze über sich und andere und spielten doch konzentriert und einfühlsam. So dauerte es nicht lange, bis der Funke aufs Publikum übersprang und die Besucher begeistert mitgingen.

Die Stimberg-Zeitung vom 27. 09. 2010 berichtet dazu:

Petrel gratuliert zum Geburtstag

„Joys of Jazz“ starten ihre Tour beim „Mutter Wehner“

 VON MICHAEL PATERNOGA

OER ERKENSCHWICK. Viele Musiker haben sich bei „Mutter Wehner“ be­reits die Klinke in die Hand gegeben. Einer der ganz Großen der Szene fehlte bisher: Peter Petrel.  Seit Freitagabend weiß aber auch der Sänger mit der markanten Stimme, warum der „Haard Jazz“ eine so treue Fangemein­de besitzt.     Den ganzen Artikel lesen …

23. 04. 2010 HAARD JAZZ

The Three Tenors of Swing bei „Mutter Wehner“ – ein phantastischer Abend mit Swing vom Feinsten!

So viele Gäste konnte der Kulturkreis schon lange nicht mehr begrüßen. 120 Besucher sorgten für einen würdigen Rahmen bei der Jubiläumsveranstaltung der Haard-Jazz-Reihe.
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Und auch bei der 25. Auflage trafen Bernhard und Marlies Gabriel den richtigen Geschmack des Publikums. „The Three Tenors of Swing“ hatten auf der kleinen Bühne in der Gaststätte „Mutter Wehner“ sichtlich ihren Spaß und bewiesen eindrucksvoll, dass sie echte Kenner ihres Fachs sind. – Ganzen Pressetext als PDF lesen.

 

 

 

 

 

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